Wie kam es zu logo?

Der spanische Ausdruck „puntillo“ suggeriert den Bedeutungsinhalt von „genau, zutreffend, auf den Punkt gebracht“, aber auch „spitzfindig“. Damit soll der außerhalb des „Mainstreams“ liegende und auf eine enge Zielgruppe fokussierte Charakter unseres Verlages betont werden. Die Quelle für die Inspiration unserer Aktivitäten liegt in der spanischen Ortschaft „Puntillo del Sol“ in der kanarischen Provinz Santa Cruz de Tenerife. Die Namensgebung spiegelt somit in besonderer Weise die Ziele unseres Unternehmens wider. 

Mit unserem neuesten Projekt  „Tenerife: paisajes de palabras“ – Teneriffa. Wortlandschaften“ sprechen wir die Liebhaber von Teneriffa, seiner Natur, seinen Menschen und seiner Sprache an. Wir freuen uns, dass wir gleich eine ganze Gruppe von kanarischen Autoren – die meisten von ihnen mit Bezug zum Philologischen Institut der Universität von La Laguna – gewinnen konnten, einige ihrer bislang unveröffentlichten lyrischen Schöpfungen einzureichen. Auch mit diesem innovativen Werk wollen wir – ganz im Sinne von logowieder dazu beitragen, den poetischen Inhalt und die gestalterische Form zu einer harmonischen Einheit verschmelzen zu lassen. Dazu präsentieren wir eine zweisprachige Ausgabe. Diese Gedichte bringen das zum Ausdruck, was auch wir als langjährige Besucher dieser von uns so geliebten Insel immer wieder empfinden: Teneriffa als viel mehr als das zu betrachten, was uns Reisebüros bieten können, nämlich als einen ganz besonderen und wahrhaftigen Lebensraum, in dessen tiefem Inneren eine natürliche und spirituelle Wirklichkeit schlummert. Diese wahrzunehmen kann nicht anders gelingen als über ein Eindringen in seine Landschaft und kann nicht besser ausgedrückt werden als mit den Worten der Poesie. 

 

Für die Gestaltung des Logos sind wir einen besonderen Weg gegangen:

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Um den Ursprüngen der Buchdruckerkunst nachzuspüren, haben wir an einem Kurs über Schriftsetzerei teilgenommen, in dem auf den Spuren Gutenbergs ein Einblick in die vergangene Welt der „Schwarzen Kunst“ vermittelt wird. In der Typographie-Werkstatt von Edwin Berberich in Miltenberg, Main (www.versalo.de) ist eine Fülle alter Schriften versammelt und in entsprechenden Setzkästen angeordnet. Bei der Suche nach einer geeigneten Initiale stießen wir auf ein großes (24 Cicero) „P“ der Schriftart Prestige, welches seitdem den ersten Buchstaben unseres Verlagslogos ziert:

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