Toledanische Nächte – Das Vermächtnis des El Greco verbindet einen Roman der Gegenwart mit einem Rätsel, dessen Spuren bis in das Toledo des Jahres 1588 zurückreichen.
Eine Spur aus der Vergangenheit
Oscár, ein ehemaliger Wissenschaftler und Unternehmer, gerät durch einen rätselhaften Überfall in eine Geschichte, deren Ursprung mehr als vier Jahrhunderte zurückliegt.
Im Mittelpunkt steht ein historisches Dokument aus dem Jahr 1588. Seine Spuren führen nach Toledo und zu El Grecos berühmtem Gemälde Das Begräbnis des Grafen von Orgaz.
Toledo, 1588
Je intensiver Oscár den Hinweisen folgt, desto stärker verbinden sich Gegenwart und Vergangenheit. Historische Personen, überlieferte Dokumente und reale Orte werden zu Teilen eines Rätsels, bei dem lange unklar bleibt, was historische Überlieferung ist – und was sich hinter ihr verbirgt.
Die Suche führt ihn nach Toledo und darüber hinaus durch Deutschland, die Schweiz und bis nach New York. Zugleich wird deutlich, dass nicht nur Oscár an dem Geheimnis interessiert ist.
Zwischen Wahrheit und Fiktion
Der Roman bewegt sich bewusst an der Grenze zwischen historischer Recherche und literarischer Erfindung. Reale Kunstwerke, Orte und historische Zusammenhänge bilden das Gerüst einer fiktiven Handlung.
So entsteht aus der Suche nach einem Dokument zugleich eine andere Frage:
Was ist historische Wahrheit – und wo beginnt die Fiktion?
